9 km
500 hm
zug (1,25h)
leicht
Leichte Sonntagswanderung in den Vorhügeln der Hohen Wand.
Wir starten unseren fast schon frühlingshaften Dezember-Ausflug von der Bahnhaltestelle Winzendorf. In Richtung Hohe Wand folgen wir zuerst der Straße nach Nordwesten, vorbei an den Winnetour-Festspielen im benachbarten Steinbruchgelände, queren dann die Straße nach links und stapfen gut einen Kilometer am Jubiläumssteig den Prossetbach entlang.
Am Ende des malerischen, aber dennoch sehr verkehrsnahen Wegleins müssen wir wieder zurück auf die viel befahrene Landstraße. Ein kleiner Holzsteg bringt uns retour auf den Straßenboden der Tatsachen und tatsächlich müssen wir jetzt wieder ein paar Meter auf dem Gehsteig zurück gen Winzendorf wandern, bevor wir bei der kleinen Häuseransammlung in Emmerberg nördlich in den Wald hineinstechen. In weiterer Folge orientieren wir uns eigentlich immer an den Wanderwegen Nummer 6 und 7, die hier durchgehend gut beschildert sind. Ein schmaler Trampelpfad führt uns nunmehr leicht bergauf zur (behördlich gesperrten) Burgruine Emmerberg. Vorbei am ehemaligen Burgtor steigen wir auf der anderen Seite wieder hinunter und wandern auf einer gut befestigten Forststraße nach Nordosten, die bald darauf in einen leicht überwachsenen Waldpfad mündet.
Wir flanieren nunmehr über sanfte Wanderwege -immer parallel zur Hohen Wand- nach Nordosten, bis wir kurz vor Muthmannsdorf wieder auf die anfängliche Landstraße 87 treffen. Kurz darauf verlassen wir diese aber auch schon wieder und begeben uns nach rechts auf den rot-markierten Größenbergweg. Dieser führt uns zuerst gemächlich ansteigend Richtung Zimesberg, biegt dann wiederum nach rechts ab und steigt dann etwas steiler zum Größenberg hinauf. Der beschauliche Gupf, identifizierbar durch ein kleines Holzkreuz, trägt den Namen vielleicht mit seinen gut sechshundert Metern über Null etwas zu Unrecht, der Ausblick lohnt sich aber allemal für ein Gipfelfoto. Nicht nur die nahe Hohe Wand lässt sich von hier aus gemütlich von einem Bankerl aus inspizieren, der Blick reicht auch bis zum (in unserem Fall kaum angezuckerten) Schneeberg.
Wir lassen schweren Herzens die behagliche Sitzgelegenheit zurück, steigen dann kurz ein Stück ab und wandern dann recht flach hinüber zum nahen Engelsberg. Wir passieren diesen rechter Hand und steigen dann in der Nähe des “Hundslochs” wieder nach Winzendorf hinunter. Über die Winzerstraße erreichen wir dann in wenigen Minuten wieder die Bahnhaltestelle.